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Psychoaktive Substanzen

Einschätzung des Risikos

Die Auseinandersetzung über Wirkungsweise, Folgeschäden und Gefährlichkeit muss sehr differenziert erfolgen. Um das Risikopotenzial von einzelnen psychoaktiven Substanzen einschätzen zu können, sind folgende Kriterien zu berücksichtigen:

  • Lebensgefahr (z. B. durch Überdosierung)
  • Gefahr von Organschäden
  • Gefahr der Abhängigkeit (Suchtpotenz)
  • Gefahr des Eintretens von anderen psychischen Wirkungen (z.B. Freisetzung von Aggressivität, Psychosen etc.).
  • Gefahr für "Dritte" (z. B. Alkohol im Straßenverkehr, Rauchen während der Schwangerschaft usw.)

Das tatsächliche Risiko hängt nicht nur davon ab, ob eine psychoaktive Sub-stanz benutzt wird, sondern auch davon, wie dies erfolgt (z.B. gelegentlich, regelmäßig, Menge, Einnahmeart, Stimmung, Umgebung, Funktion).

Die Dosis und die "Qualität" (pharmakologische Beschaffenheit) sind nur zwei Faktoren, die die Wirkung einer Substanz auf den Körper und die Psyche bestimmen. Daneben haben Körpergewicht, Geschlecht, momentane Stimmung, Ort der Einnahme oder die Personen, mit denen man die Substanz konsumiert, Einfluss auf das Empfinden. Diese Einflussfaktoren werden nach Norman Zinberg in drei Gruppen zusammengefasst: Droge, Set und Setting (siehe Kapitel Grundlagen).

Substanzinfos

Die Texte zu den einzelnen Substanzen stammen ursprünglich von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. und wurden von VIVID, der Fach-stelle für Suchtprävention Steiermark, adaptiert und uns freundlicherweise für die Verwendung auf dieser Homepage zur Verfügung gestellt.

Zusätzlich zu den Substanzinfos, die Sie auf unserer Internetseite finden, verweisen wir Sie in diesem Zusammenhang auch auf die umfangreiche, von der deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erstellten, Homepage www.drugcom.de.